Sie sind hier: Startseite

Night of the Proms Fanpage

Radikaler Umbruch

Überraschungen in Antwerpen

Die Künstler der Night of the Proms 2014 in Belgien und Holland stehen fest. Eine musikalische Herausforderung mit frischen Künstlern und innovativer Musik wird es dieses Jahr in Antwerpen geben. In Rotterdam treffen wir mit Katie Melua und Nile Rodgers auf zwei starke Namen im Line-up.

Mit den für Deutschland unbekannten Künstlern Sam Sparro und Bo Saris wurde das Line-up für 2014 abgeschlossen. Somit steht die ebenfalls in Deutschland unbekannte Gruppe Hooverphonic im Zentrum der Jubiläumskonzerte in Belgien.

Die Schlagwörter der Pressekonferenz hießen: Facelift & Radikale Verjüngung! Durch junge Künstler sollen in Zukunft mehr junge Zuschauer angelockt werden. Das Durchschnittsalter der Künstler in Antwerpen ist passend zum Jubiläum 30. Somit nimmt die Night of the Proms bewusst Abschied von möglich `älteren´ Künstlern wie Bryan Adams, Annie Lennox, Tom Jones, Billy Idol, Peter Cetera, Brian May oder auch z.B. Cat Stevens (siehe Wunschliste). Ob dieser Schritt zu drastisch ausfällt, werden wir an den Reaktionen nach den Konzerten beobachten. Vielleicht kommen aber auch endlich wieder die Fahnen der Studenten und die einzigartige Stehplatzatmosphäre zurück. Wir drücken der belgischen Proms die Daumen für die Konzerte 2014!!! Die Musik der unbekannten Künstlern klingt sehr vielversprechend.

Weitere Neuigkeiten: Keine CD oder DVD geplant, die Lichtshow wird komplett erneuert, die Proms Blinkie kehren nach Antwerpen zurück, die Light App wird nicht mehr genutzt, das Konzert in Polen wird am 21.03.15 in Lodz stattfinden und die Tour 2015 in den Staaten von Amerika ist mit einer Dauer von zwei Monaten angedacht.

Antwerpen: Top Act Hooverphonic, Ceelo Green, Sam Sparro, ein internationaler Überraschungsgast mit Hits ab dem Jahr 2000, Ksjenija Sirdorova & John Miles. In Rotterdam werden erwartet: Nile Rodgers feat CHIC, Katie Melua, Ceelo Green, Bo Saris, Ksjenija Sirdorova & John Miles.

Solltet Ihr hier kein Video sehen könnnen, Schaut einmal hier vorbei: VIDEO

Das Programm 2014 für Deutschland:

Zucchero & Katie Melua dabei

In diesem Jahr lädt die Night of the Proms in Deutschland und Luxemburg zu einem außergewöhnlichen Mix exzellenter Musikstars ein. Neben dem italienischen Superstar Zucchero präsentieren auch das britische Stimmwunder Katie Melua, Marlon Roudette und Madeline Juno ihre größten Hits in neuem sinfonischem Gewand. Zusammen mit dem 75-köpfigen Sinfonieorchester Il Novecento und dem Chor Fine Fleur unter der Leitung von Dirigent Robert Groslot zelebrieren diese Vollblutmusiker den Brückenschlag zwischen Klassik und Pop in einer dreieinhalbstündigen Show der Extraklasse.

Schreibt uns Euren Kommentar im Forum. Zudem schaut einmal bei der CHRONIK 2014 vorbei.

Night of the Proms 2014
in Deutschland:

!MÖGLICHE! Setlist 2014:

Künstler Titel
   
Il Novecento Ouvertüre 2014
Il Novecento 6. Sinfonie (die Pastorale) (Beethoven)
Ksenija Sidorova Ouvertüre nach Französischer Art (Bach)
Il Novecento Säbeltanz aus Gayaneh
Madeline Juno Like lovers do
Madeline Juno The unknown
Madeline Juno Error
Il Novecento & Fine Fleur Vide Cor Meum (Cassidy)
Il Novecento & Electric Band feat Fine Fleur Rock Medley: We will Rock you / Gimme all your lovin'
John Miles Addicted to love (Robert Palmer)
John Miles Music
Ksenija Sidorova Caprice Espagnol (Moszkowski)
Katie Melua The closest thing to crazy
Katie Melua Two bare feet
Katie Melua Ketevan
Katie Melua Nine million bicycles
   
Pause  
   
Il Novecento Die diebische Elster (Rossini)
Marlon Roudette New age
Marlon Roudette Anti hero
Marlon Roudette When the beat drops out
Marlon Roudette Big City Life
Ksenija Sidorova Fairy Tales (Trojan)
John Miles Heroes (Bowie)
Il Novecento vs. Fine Fleur Ungarische Rhapsody Nr.2 (Liszt)
Zucchero L´urlo
Zucchero & John Miles Senza una donna
Zucchero Diavolo in me
Zucchero & John Miles Miserere
Zucchero X colpa di chi
All Artists (Finale) All you need is love

Das Video zur Tour 2014



20 Konzerte in 2015 geplant!

Großer Erfolg in den USA

© Nelson Chenault

Es ist vollbracht. Die Premiere der Night of the Proms in Dallas ist mehr als geglückt. Das Publikum war überraschend enthusiastisch. Eine perfekte Moderation von Carl Huybrechts, die einzigartigen Pointer Sisters als erster Act, die bombastische Natalie Choquette, ein Massenbühnensturm bei Nile Rodgers. Wo fängt man an, wo hört man auf?

In der gut gefülltem Verizon Theatre (früher NOKIA), erlebten die mit Nachos und Drinks ausgestatteten US Zuschauer einen bisher unbekannten Showmix, der von Moderator Carl mit Witz und Charme beschrieben wurde. Noch während der ersten vier klassischen Werken kamen weiterhin zahlreich beladende Zuschauer zu ihren Sitzreihen.

Spätestens aber bei den Pointer Sisters wurden die Nachos zur Seite gestellt. Beim Medley `Happiness, Slowhand´ und `Jump´ hielt es die ersten Premierengäste nicht mehr auf den Stühlen. Das Bruce Springsteen Cover `Fire´ wurde female laut mitgesungen. Beim Song `I´m so exited´ brachen zum ersten Mal die Dämme. Es wurde lautstark gefeiert...

Die besondere Eigenschaft der männlichen US Gäste ist das "Faust in die Luft" strecken bei Gefallen und das spontane Aufstehen und an die Bar gehen bei Nichtgefallen. So standen nach der Aufforderung zum Walzertanz spontan zahlreiche Boys auf und verschwanden in die Dunkelheit. Zum Glück gab es noch zahleiche Paare, welche die Chance zum schweren Walzer nutzen konnten. Es waren zum Schluss eine Vielzahl an walzenden Paaren. Chapeau Amerika!

Kenny Loggins betrat vor der Pause die Bühne und überzeugte mit einem besonderem Programm. Zur Überraschung der meisten Muisikkenner, stimmte Hr. Loggins nicht seine Hits aus dem Film Caddyshack an. Er begrüßte das Publikum mit `Conviction of the heart´, um im Anschluss seine Weihnachtshymne `Celebrate me home´ anzustimmen. Der Song zum Fest wurde zum Top3 Erlebnis des Abends. Das Publikum liebt den Song, Kenny Loggins kommt zum Publikum und in einer Art von Freestyle spielt das Orchester Schleifen, das Publikum singt und Kenny Loggins animierte.

Nun folgte ein schönes Duett mit Michael McDonald. Den Song `This is it´ haben beide Künstler gemeinsam geschrieben und er wurde mit einem Grammy ausgezeichnet. Die vergangenen Titel waren in Deutschland nie in den Top20 Charts zu finden. Dies sollte sich aber nun ändern. Kenny Loggins schnallte sich die E-Gitarre um, und zelebrierte seine Blockbusterhymnen `Dangerzone´ (Top Gun) und `Footloose´ vor der Pause. Zwei absolute Welthits in einem Medley.


In der Pause hörte man immer wieder das Wort "Awesome". Viele Besucher unterhielten sich angeregt über das erlebte neue Konzertkonzept und den überzeugenden Künstlern. Was sollte nun noch folgen?

Nach der Pause folgte der beliebte Proms Standard `Die diebische Elster´. Patrick De Smet setzte seine erste Duftmarke in den Staaten und überzeugte später mit seiner kurzweiligen Show zum `Typewriter´. John Miles ist hingegen eher unbekannt und nur eine Hand voll Menschen kannten und ehrten seinen Song `Music´. Eher die Songs `Bohemian Rhapsody´ und das Duett `Caruso´ mit Natalie Choquette nahmen die amerikanischen Zuschauer euphorisch auf.

Nile Rodgers & CHIC hatten das texanische Publikum direkt und vollkommen auf der richtigen Seite. Im wahrsten Sinne des Wortes: Nile lockte gewohnt zum Song `Good times´ seine Fans auf die Bühne. In Deutschland, Belgien und Frankreich kam vereinzelnd und freundlich animiert das Publikum auf die Bühne. Der freiheitsliebende und selbstbewusste Amerikaner nutzt diese Chance sofort. Schließlich wollten ganze Menschenschare auf die Bühne. Ein herrlicher Anblick für uns, ein versteineter Blick von Deutschland Organisator Dirk Hohmeyer.

Wir haben 2010 bei Nile Rodgers damals als Kritikpunkt aufgenommen, dass bei seinem ersten Song `I want your love´ zum Schluss einige Längen zu erkennen waren. Souverän trumpfte Mr. Rodgers während des Songs mit seiner Disco/Funk Hymne `Get lucky´ auf. In bester Grammy-Twotrackermanie wurde der Song zum Fest.

Die amerikanische Presse schrieb ausführlich über die Darbietungen von Chor und Orchster. Besonderes Augenmerk wurde auf den von Fine Fleur dargebotenen Song `Rolling in the deep´ gelegt. Chor und Orchester brachten zudem stehende Ovationen nach Carl Orffs Werk `O fortuna´ aus der Kantate Carmina Burana.

Und nun kam der Mann des Abends. Sein Name: Michael McDonald. Top Act 2014 in den USA. Alleine das Wort bei der Moderation löst Begeisterung aus. Sein Erscheinungsbild am Flügel, seine Stimme, das orchestrale Intro zu `Sweet frredom´, der Text zum Song "Shine, sweet freedom, shine your light on me...". Es folgten die Duette mit Ruth Pointer (`On my own´) und Kenny Loggins (`What a fool believes´). Das Publikum blieb zum ersten Mal sitzen. Man genoss die Darbietung ohne körperliche und sangestechnischen Unterstützungen. Michael McDonald selber blieb auch nur hinter seinem Flügel versteckt. So konnte leider auch keine Interaktion mit dem Publikum stattfinden.

Nach dem letzten Song `Keep forgettin´´ verabschiedete Moderator Carl Huybrechts Künstler und Publikum in die Nacht. Hinter den Kulissen war man sehr zufrieden mit der Show. Der Ticketverkauf muss gesteigert werden und der Name `Prom´ steht in Amerika wahrlich nicht für Europas große Leidenschaft. Nichtdestotrotz wird der Promstross 2015 mit geplanten 20! Konzerten in den Staaten von Amerika zurück erwartet. Erste namhafte Künstler werden bereits gehandelt...

Fotos, Kommentare, Setlist - siehe: Chronik 2014 USA

Presseberichte: Broadwayworld.com, OMAHA.com, Journalstar.com, Kansascity.com, Omaha.com2, Blogs.dallasobserver.com, Arkansasonline.com

© Nelson Chenault



"Mensch, Du hast Recht, das ist grandios. Mach´s kaputt"

Das Interview mit Dirk Hohmeyer

Zum Frühstück im Hotel Pullmann in Köln verabredeten sich Dirk Hohmeyer und Stephan von der Fanpage. Ein kleiner Austausch in Sachen Proms reifte zum ausgiebigen Gespräch. Nach starken 2,5 Stunden wurden die Protagonisten höflich und bestimmt aus dem Frühstücksraum herauskomplimentiert...

Lest nun das Interview zu den Themen Vergangenheit (Entstehung der Proms in Deutschland, Einstieg Dirk Hohmeyer, der NOKIA Deal,...) Gegenwart (Aktuelle Künstler, CD,...) und Zukunft (Aussagen zu weiteren deutschen und europäische Überlegungen). Zum Abschluss folgt die Schicksalsfrage...

Stephan: Die Proms feiern ihren 20. Geburtstag in Deutschland. Wann hast du die Night of the Proms zum ersten Mal wahrgenommen und was war deine Einstiegsdroge?

Dirk: 1993 und 1994 hatte ich von vielen Seiten über ein Phänomen gehört, die mich veranlasst haben, im Oktober 1994 nach Dortmund zu fahren. Das erste Konzert in der Westfalenhalle war bei weitem noch nicht das, was man heute unter der Night of the Proms versteht. Es war eine tolle Veranstaltung. Die Bühne war weit in der Mitte aufgebaut und die Halle trotzdem nicht voll. Es waren sehr viele Belgier da, um Stimmung zu machen. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass Jan und Jan belgische Soldaten, die damals in Dortmund stationiert waren, eingeladen haben und auch Busse auch aus Antwerpen angekarrt wurden. Ich fand es alles sehr faszinierend und habe nach dem Konzert im Backstage meine Avancen gemacht. Ich werde nie das eingefrorene Gesicht von Jan Vereeckes vergessen, als er meine Visitenkarte von MAMA Concerts gesehen hat.

Es waren viele Veranstalter da, aber ich war offensichtlich der einzige, der seine Avancen gemacht hat. Viele sind früher gegangen, wohl nach dem Motto "Das kannst Du eh knicken, das bekommen wir in Deutschland nicht umgesetzt". Wie wir im Nachhinein wissen, hat dieser Tag anschließend mein Leben verändert.

Wie ging es nach Deinem ersten Konzerterlebnis 1994 weiter?

Wie gesagt, war ich damals bei MAMA Concerts angestellt. Nach dem Konzert bin ich mit diesem großartigen, erfrischenden Erlebnis ins Büro gekommen,und habe allen erzählt, was ich für ein tolles Konzert gesehen habe, das extrem ausbaufähig wäre, und dass die Veranstalter aus Belgien Partner suchen würden. Die Antwort des Gremiums bei MAMA Concerts, also des Direktorenmeetings war: "Weißt du was, die Belgier haben auch keine Gartenzäune, und der Deutsche empfindet die Klassik auch sehr erfürchtig, also das funktioniert nicht. Lass uns lieber um wesentliche Sachen kümmern." Es war ein enttäuschender Moment, und die negative Entscheidung musste ich nun Herrn Vereecke, wir waren da noch per Sie, mitteilen. Jan Vereecke ist der Vater der Night of the Proms in Belgien und spricht recht gut Deutsch. Ich sagte ihm: "Herr Vereecke, ich glaube an diese Sache, aber leider Gottes die Firma nicht. Aber wenn Sie noch Hilfe brauchen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.“

Welche Aufgaben hattest Du damals bei MAMA Concerts?

Ich war so eine Art Libero. Ich habe mich um Marketing, Sponsoring und Neuigkeiten aus der Branche gekümmert. Der Bereich Sponsoring wurde damals immer wichtiger. VW fing damals an, mit den Künstlern von Genesis (Anm. der Red. Auto: VW Polo II / Tour: The Way We Walk) und Pink Floyd (Anm. der Red.: Aut: VW Golf III / Tour: The Division Bell Tour) ihre Autos neu zu vermarkten. Ich hatte damals keine speziellen Geschäftspartner, sondern wurde in die Geschäftsfelder im Unterhaltungsbereich gesteckt, die möglicherweise zukunftsweisend für die Firma hätten sein können. Marcel Avram zum Beispiel, hatte damals noch die große Hoffnung, Siegfried und Roy auf Tournee zu bringen. Zudem hatte ich die Freude, auch mit Fritz Rau zu arbeiten. Ich habe ein paar Details bei der Entwicklung von Tabaluga mitgemacht und die Medienkooperationen verbessert. Immer unter dem Leitsatz "Halt die Ohren auf!". Und so kamen auch eines Tages die Proms dazu.

Die Väter der belgischen Proms Jan & Jan wurden vor MAMA Concerts und seinem berühmten Konzert-Promoter Marcel Avram mit den Worten gewarnt: „Vorsicht in Deutschland vor Marcel Avram! Wenn Sie ihm eine Hand geben, greift er den ganzen Arm“. Und trotzdem wurdest du bei MAMA ein Jahr später von den Organisatoren der Proms angerufen...

Genau, denn es war Folgendes passiert: Es war damals eine deutsche Toncrew bei der Night of the Proms in Antwerpen unter Vertrag. Das Tonabnehmersystem aus Deutschland war damals einzigartig und zudem das beste System auf dem Markt. So hatten die Jannens eine deutsche Toncrew aufgrund dieses Tonabnehmersystems.

Die Problematik 1994/1995 bestand darin, dass kein deutscher Veranstalter an die Proms glaubte. Der Chef der Tonfirma (Christian Thiele) wohnte in München und bot an, obwohl kein Veranstalter, aber zumindest Teil der Proms-Familie, die Konzerte in München zu organisieren, wenn Jan und Jan weiterhin Dortmund aus Antwerpen fernsteuern. Dieser Christian Thiele ist an einem Sonntag 1995 mit seinem Hund spazieren gegangen und ist dabei leider an einem Herzinfakt gestorben. Jan und Jan wussten zu diesem Zeitpunkt nicht, was er für das Konzert in München vorbereitet hat.

Hingegen wusste Jan aber, dass auch ich in München lebe, ich gut vernetzt bin und Interesse habe. Er rief mich mit den Worten an: "Herr Hohmeyer, können Sie uns helfen, wir wissen nicht was Herr Thiele organisiert hat. Ist die Halle gemietet? Gibt es Medienpartnerschaften, was hat er gemacht?"

Ich kannte die Witwe, habe natürlich eine gewisse Zeit gewartet, und habe ihr die Probleme geschildert. Wir haben dann gemeinsam seinen Schreibtisch durchsucht und eine Reservierungsbestätigung gefunden. Ich betone nochmal eine Reservierungsbestätigung der Olympiahalle, sonst nichts. Zudem habe ich drei, vier Radiostationen angefragt, ob sie schon einmal etwas von dem Proms Konzert gehört haben - nein. Der nächste Schritt war die Olympiahalle. Es gab, wie gesagt, noch nicht einmal einen Mietvertrag, aber es gab eine Reservierungsbestätigung. In der Zentrale von MAMA Concerts habe ich das Thema dann noch einmal angesprochen und den Kollegen deutlich gemacht, dass ich gerne die Proms machen möchte: Lasst es uns machen, das wird groß.

Du wolltest die Proms unter der Schirmherrschaft von MAMA Concerts weiterentwickeln?

Richtig, Marcel Avram war damals selber mit Michael Jackson so dermaßen beschäftigt, dass er sich gar nicht äußerte. Und meine anderen Kollegen haben gesagt: Mach es!”, weil sie befürchteten, dass sonst ich gehe. Dieses haben sie auch im Nachhinein bestätigt, dass ich sehr bestimmt gewesen bin. Schlussendlich war die Einführung der Proms in Deutschland ein überschaubarer Deal, da das Primärrisiko bei den Belgiern lag. Unter der Prämisse, auch das Konzert in Dortmund zu übernehmen, wurde der Vertrag besiegelt. Es machte keinen Sinn, nur einen regionalen Markt zu bedienen, man muss dann schon bundesweit agieren. Somit habe ich 1995 die Night of the Proms bei MAMA Concerts in vollem Umfang übernommen.

Die Belgier hatten jetzt natürlich die Befürchtung, dass MAMA das komplett an sich reißt. Es hielt sich damals das Gerücht, dass du die Proms für Deutschland zerstören solltest, um ein eigenständige Veranstaltungsreihe mit einem Orchester aus Rumänien zu organisieren.

Nein, das ist so nicht ganz richtig. Jan hatte natürlich seine Bedenken, aber primär war in dem Moment eher das Vertrauen in mich. Das hat mich natürlich sehr geehrt. Ich habe die Proms 1995 in München und in Dortmund durchgeführt, als Arrangeur sozusagen.

Zu einem Konzert habe ich sogar Marcel Avram zum Besuch überredet. Ihm wollte ich das Phänomen näher bringen. Er sagte zu mir anschließend: Mensch, du hast Recht, das ist grandios. Mach's kaputt.” Und genau dieses habe ich eben ignoriert! Denn ich wusste, er war danach schnell wieder zurück in die USA wg. Michael Jackson. Ich habe dann 1996 die Proms mit Megaschritten nach vorwärts bewegen können. Zum Beispiel konnten wir den Nokia-Deal abschließen, die Auszeichnung Goldene Kamera 1997 entgegennehmen und die Kooperation mit dem ZDF verwirklichen.

Warst du zu diesem Zeitpunkt schon losgelöst von MAMA Concerts?

Nein, da war ich noch bei MAMA. Aber Avram war nie da, er konnte nicht in das Tagesgeschäft eingreifen. Eines Tages hat er den Deal mit dem ZDF mitbekommen und beim ZDF angerufen. Aus Los Angeles. Er beschrieb die Night of the Proms als die wohl größte Grütze, die er jemals gemacht hätte. Er hätte so viel Geld an den Proms verloren, und was sie da für einen dummen Deal machen. Daraufhin rief der stellvertretende Unterhaltungschef vom ZDF bei mir an und sagte: Dirk, was hast du mir da angedreht? Avram hat meinen Chef angerufen aus L.A. Ich habe entgegenet: “Wem glaubst du?”. Es folgte eine einminütige Denkpause, dann sagte er Tut mir leid, dass ich dich angerufen habe.”

In dem Moment war mir aber klar, dass Avram mit subtilsten Mitteln gegen die Proms angeht. Am gleichen Tag habe ich mich mit Jan in Verbindung gesetzt und um ein sofortiges Meeting gebeten und sie gewarnt. Und erst DA war es klar! Jan und Jan waren beide nicht überrascht von der Reaktion Avrams. Diese hatten Vertraute der beiden, die Avram kannten, bereits prognostiziert. Was alle überrascht hat war die Loyalität, mit der ich ihnen gegenübergetreten bin. Ich bin sozusagen hingefahren und habe gesagt Rettet das Baby. Meine Möglichkeiten sind jetzt erschöpft. Dann haben sie mich gefragt, ob ich die `Balls´ habe, das Konzert 1996 trotz allem durchzuziehen.

Aus der Reaktion von Marcel Avram war abzulesen, dass die Proms auch in Deutschland funktionieren. Sonst wäre er nicht so dagegen angegangen. Die Jannen hatten damit gerechnet, dass er die Proms in Deutschland vernichten wollte, aber erst ein Jahr später. Somit war 1996 bereits zu erkennen: Die Proms werden funktionieren, und es wird schneller gehen, als wir es hoffen. Nun war der Zeitpunkt für die `Balls´ gekommen. Ich bin zu Avram gegangen und habe ihm deutlich gemacht, dass ich die Proms schützen und ansonsten Konsequenzen ziehen werde. Daraufhin hat er mich erstmal in Ruhe gelassen. 1996 war dann der Durchbruch und wir haben uns entschlossen, zum 01.04.97 die Tochterfirma PSE GERMANY zu gründen.

Erste Künstler für die Proms

Welche Künstler hast Du zum Start eigenständig für die Proms gewinnen können?

Wir haben 1996 ja schon angefangen, lokale Acts mit einzubauen. Und der erste Act waren 1996Die Prinzen“. Ansonsten war das Programm 1:1 identisch mit Antwerpen. 1998 stand die „Münchner Freiheit“ und 1999 Purple Schulz auf den deutschen Bühnen. Eine Intergration eines deutschen Acts war mir sehr wichtig, es gab ja auch in Belgien und Holland einen „local Hero“. Mein opulentes Telefonbuch und meine Vergangenheit haben uns dabei geholfen, in den Folgejahren Meat Loaf (2001), Chris de Burgh (2001), Mike Oldfield (2006) oder auch OMD (2006) für das Programm zu gewinnen.

Die Proben für die Konzerte waren früher extrem kompliziert. Somit haben wir immer versucht, das Programm so deckungsgleich wie möglich für alle Länder zu gestalten.
Je länger aber die Tournee wurde, umso schwieriger wurde es, Künstler für so einen langen Zeitraum zu gewinnen. In den verschiedenen Ländern haben die Märkte zudem auch verschiedene Präferenzen. Foreigner (2002) sind hier ein großer Act, in Belgien oder Holland ist ganz anders. Dort hat beispielsweise der Hit „Urgent“ nicht den Stellenwert wie in Deutschland. Es gibt viele Bands, die in Deutschland und Amerika erfolgreich sind, aber im Rest der Welt eben nicht. Und wir haben auch festgestellt, dass es unterschiedliche Hits der Bands in den verschiedenen Ländern gibt. Deswegen war das OMD-Set in Deutschland auch anders, als in Belgien oder Holland. In Benelux haben wir `Enola Gay´ inszeniert. Dafür war `Sailing on the seven seas“ ausschließlich in Deutschland auf der Setliste. Benelux Hits sind ehr durch MTV gemacht worden, in Deutschland war immer schon das Radio maßgeblich für erfolgreiche Songs.

Der NOKIA Deal

Wie kam es denn 1996 zu dem legendären Deal mit Nokia?

Das war witzig. Als Nokia anfing, Handys zu produzieren, waren alle scharf auf diese unheimlich teuren Geräte. Nokia hat damals (1995) die Leningrad Cowboys gesponsert. Wir haben bei Mama die Tour der Lenningrad Cowboys organisiert und der Wodka Konsum war enorm. Einestages benötigte ein netter Mensch von Nokia für seine Mitarbeiter einige Konzertkarten und so habe ich, im kleinen Rahmen, Tickets gegen Handys gedealt. Wir haben damals sehr viel Spaß gehabt.

1996 rief mich derselbe Mitarbeiter an und sagte Herr Hohmeyer, ich bin jetzt der neue Marketingchef von Nokia, was können wir zusammen unternehmen? Ich fand das so nett, was können wir zusammen machen. Haben Sie da irgendwelche Ideen? Daraufhin bin ich zur Nokia Zentrale nach Düsseldorf gefahren und hatte für MAMA Concerts die Aufgabe, für Michael Jackson einen Sponsor zu suchen. Somit habe ich Michael Jackson präsentiert, aber eben auch über mein Herzblut, die Proms berichtet. Nach vielen Briefen und Meetings hatte sich Nokia dann schlussendlich 1996 entschlossen, Michael Jackson zu sponsern.

Der Deal mit Michael Jackson war aber noch nicht unterschrieben. Bei der finalen Vertragsrunde in Düsseldorf wurde der damalige Geschäftsführer, ein Däne, Jens Schultzer hinzugezogen. Der äußerte plötzlich “Ich weiß, was ihr da alles macht. Ich konnte heute Nacht nicht schlafen, ich will den Vertrag mit Michael Jackson nicht unterschreiben und ich will mit dem Mann auch nichts zu tun haben.” Ich hätte ihn am liebsten geküsst, denn ich hatte auch Bauchschmerzen diesbezüglich, den Vertrag zu verhandeln. Und er sagte weiter: Meine Kinder werden mich wahrscheinlich schlagen, ihr werdet mich wahrscheinlich alle schlagen, aber ich unterschreibe den Vertrag nicht! Aber du, diese Klassik-Geschichte die du da machst, die gefällt mir - die will ich haben. Mach das fertig!“ Und das war der Startschuss zum legendären Deal mit Nokia.

Im gleichen Jahr habt Ihr auch die im ZDF übertragene Auszeichnung `Goldene Kamera´ überreicht bekommen.

Nein, die bekamen wir erst 1997. Wir wurden ausgezeichnet für die Tournee 1996. Im Frühjahrt 1997 haben wir dann in Berlin die Goldene Kamera erhalten und sind mit Joe Cocker und Il Novecento etc. aufgetreten.

Das war also ein Meilenstein direkt zum Anfang der neugegründeten Firma PSE.

Das waren sogar die ersten grauen Haare! Im Endeffekt hatten die Organisatoren der Goldenen Kamera versucht, Joe Cocker auf die Bühne zu bekommen. Und die wussten, die hätten das nicht geschafft, aber wir hatten die Kontakte. Schließlich war er im Vorjahr ja unser Top Act bei unserer Night of the Proms.

Wir haben die Organisation um Joe Cocker dann sehr geschickt geplant: Neben der Verleihung in Berlin haben wir einen Flug nach England zu seinem Vater gebucht. Noch zwei Fernsehauftritte in Frankreich ergaben dann quasi eine kleine Europatour. Ansonsten hätte der gute Joe die lange Reise aus Colorado nach Berlin nicht angetreten.

Welche Künstler haben Deiner Meinung nach der Night of the Proms in den Anfangsjahren besonders Aufwind gegeben?

Im Nachhinein natürlich ganz klar, haben wir Andrea Bocelli etabliert. Ich kann mich noch gut dran erinnern, wie mich in München ein Journalist gefragt hat "Wie hieß denn der Tenor?" - "Andrea Bocelli!" – "Ne der Mann".

Seine Teilnahme bei uns war großartig, zumal er auch noch heute gerne verbreitet hat, dass die Proms ihm auf seinem Karriereweg signifikant weitergeholfen haben. Er hat dann auch 1996 bereits als Superstar unser Orchester Il Novecento für seine Tournee gebucht.

Gab es schon damals Künstler, die Du im Nachhinein lieber nicht dabei gehabt hättest? Einmal von Marti Pellow abgesehen.

Nein. Mit den Erfahrungen wächst man natürlich und sensibilisiert sich. Anders als in Belgien oder Holland, sind wir zwischen 18 und 24 Stunden für die Künstler da. Wenn wir auf Tournee sind, sind wir für jedes `Wehwehchen´ Ansprechpartner: Dem einen ist eine Plombe rausgefallen, der Nächste hat sich den Fuß verdreht, Hals-Nasen-Ohren-Arzt Probleme und so weiter.
Dementsprechend geht es nicht nur das Musikalische, es kommt auch auf eine zwischenmenschliche Komponente an. Wir machen fast alles möglich, aber man muss auch gegenseitigen Respekt haben. Das ist ein ganz, ganz großes Phänomen und ich fühle mich auch immer extrem geehrt, wenn so viele Künstler im Nachhinein so lobend über uns sprechen.


Lest das komplette Interview nun weiter unter der Rubrik
Interview Dirk Hohmeyer





Nachrichten auf Deutsch vom Vater der Proms

Wiebke übersetzt ins Deutsche

Wiebke Conrad (Swimminggirl) von der Fanpage, wird ab sofort den Blog von Jan Vereecke (Vater und Produzent der Night of the Proms) ins Deutsche übersetzen. Lest nun aus erster Hand, die Neuigkeiten aus Belgien in der Rubrik BLOG. Zudem wird Wiebke den deutschen Blog von Karen Kassulat in die niederländische Sprache übersetzen.

Weiterhin blickt Karen Kassulat hinter die Kulissen der Night of the Proms. Sie versorgt uns Fans mit Informationen rund um die deutschen Proms und seinem Veranstalter Dirk Hohmeyer. Ihre aktuellen Beiträge und Fotos seit 2005, findet Ihr ebenfalls im BLOG.

Night of the Proms in Polen

Premiere in Polen geglückt

Die Premiere der Night of the Proms wurde am Samstag in Lodz vollzogen. Top Act Amy Macdonald, OMD und Coolio sorgten wie die Lokalhelden Natalia Kukulska und `The Voice´ Final- teilnehmer Mateusz Ziółko für beste Promsunterhaltung. Zur Premiere wurden 6.000 Besucher gezählt. Die Setlist wurde bereits in die Fanpage eingepflegt (siehe Chronik Polen 2014) und erste Presseberichte sind verlinkt: ddlodz.pl / obiektywnalodz.pl.
Zudem gibt es frische Konzertfotos von Kurt Jacobs in der Chronik Polen 2014, auf der Homepage und dem Facebook Account von Kurt Jacobs.

Video Backstage Polen:

Ein „Chapeau“ von der Jury!

Einzigartige Auszeichnung für Proms Deutschland

Bei der neunten Verleihung des PRG Live Entertainment Award (PRG LEA) wurde die Night of the Proms mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Mit dem „Preis der Jury“ wurde das Engagement von Veranstalters Dirk Hohmeyer geehrt, der mit seiner Agentur P.S.E. vor 20 Jahren das Veranstaltungs-Konzept `Night of the Proms´ in Deutschland etablierte.

Stephan Kwiecinski und Martin Schrüfer überreichten Dirk Hohmeyer den Preis in der Kategorie `Preis der Jury´. 2013 wurde bereits Roncalli-Gründer Bernhard Paul für sein jahrzehntelanges Engagement in der Live-Entertainment-Branche ausgezeichnet. Nun folgt Geschäftsführer Dirk Hohmeyer...

Die Gewinner-Begründung:

Es gibt nicht viele Veranstaltungen, bei denen Zuschauer direkt nach dem Showende und noch vor dem Nachhauseweg „blind“ die Tickets für die Show im nächsten Jahr kaufen – begeistert und berauscht vom soeben Erlebten. Die „Night of the Proms“ ist eine davon. 1994 brachte der Veranstalter Dirk Hohmeyer das Klassik-meets-Pop-Spektakel erstmals nach Deutschland, genauer gesagt: nach Dortmund. 20 Jahre und unglaubliche 2,5 Millionen Zuschauer in Deutschland später ist aus einer jährlichen Show eine Konzertreise mit 18 Shows in 13 Städten geworden. Zum Jubiläum gelang Hohmeyers Agentur P.S.E. (Promotion of Special Events) mit der Verpflichtung von Morten Harket (a-ha), Amy McDonald und Mark King (Level 42) und den Baseballs ein absolut beeindruckendes Line-up. Wie gewohnt war die Live-Show hochklassig produziert, alle live von Orchester und Solisten gespielten Songs und Stücke waren sorgfältig ausgewählt. Wer über zwei Jahrzehnte hinweg Jahr für Jahr eine solche Qualität abliefert, sich immer wieder neu erfindet und dabei die Hallen der Republik ausverkauft, der ist einer der ganz Großen im deutschen Veranstaltungsbusiness. Ein „Chapeau“ von der Jury!

Setlist, Fotos & Kommentare

Remember 2013!

Im vergangenem Jahr konnten 32 Konzerte der Night of the Proms in Belgien, Holland, Luxemburg und Deutschland besucht werden. In Deutschland alleine wurden 170.000 Besucher gezählt. Die Hallen waren voll wie nie zuvor! Jan und Dirk haben Weltstars der Sonderklasse für die Promsbühne gewinnen können: Gloria Estefan und Morten Harket sind Meilensteine der Musikgeschichte. Zudem gesellte sich Lichtgestalt Amy MacDonald ins Programm. Ihre Songauswahl war brilliant. Zudem überzeugten in Deutschland The Baseballs und Mark King von Level 42 wie auch das Orchester, der Chor und die geniale Spiegellichttechnik aus München. Wir sagen kräftig danke für die brillianten Shows!


Eure Kommentare, Fotos, die Setlist aus allen Kändern findet Ihr in der Chronik:

2013

2013

2013



CD zum Konzert 2012

Da ist das Ding...

Es war die Überraschung des Jahres: Die Musik zum Konzert 2012 ist auf CD nun erhältlich.

Nach fast einem Jahr Wartezeit und einer Menge Arbeit, wurde die CD vom Konzert 2012 in Deutschland nun veröffentlicht. Der große Vorteil: Alle Songs sind nun live aufgenommen und stammen ausschließlich von den Konzerten in Deutschland. Die neuen Proms CD ist ab sofort im neuen Proms Shop Deutschland und bei Amazon erhältlich. Weitere Informationen siehe: CD 2012

Die Trackliste:

  Künstler: Titel: Zeit:
01 Il Novecento Ouvertüre aus Die schöne Galathée 04:37
02 Naturally 7 In the air tonight 05:29
03 Jupiter Jones Still 04:04
04 Mick Hucknall Something's got me started 04:21
05 Remy van Kesteren Asturias (Albeniz) 01:56
06 Il Novecento Zwei glorreiche Halunken (Morricone) 05:46
07 Jupiter Jones ImmerFürImmer 02:57
08 Il Novecento 5. Sinfonie - 1. Satz (Beethoven) 03:06
09 Naturally 7 Wall of sound 04:23
10 Anastacia Left outside alone 03:52
11 Il Novecento Toccata & Fuge (Bach) 04:07
12 Remy van Kesteren Die Moldau (Smetana) 05:11
13 John Miles Angel 05:01
14 Anastacia I'm outta love 04:11
15 Mick Hucknall That's how strong my love is 04:05
       
  9 x "Pop" 6 x Klassik 63:07

Nun auch in Deutschland erhältlich

DVD Vol.6 rockt!

Die 6. DVD der Night of the Proms ist seit Oktober in Belgien und Holland, und ab dem 08.11. auch in Deutschland erhältlich.
Von den 20 Songs sind 5 aus dem Konzertjahr 2012 und 4 Songs aus dem Konzertjahr 2011 berücksichtigt worden. Es befinden sich in Summe 12 bisher unveröffentlichte Tracks. Diese Werke wurden bisher weder auf CD noch auf DVD veröffentlicht!

Wer eine CD/DVD letztes Jahr vermisst hat, sollte nun an seine Weihnachtseinkäufe denken und die Macher der DVD unterstützen. Vorbestellung z.B. unter: Proms Shop (Deutschland), Proms Shop (Belgien), Amazon, ...

Trackliste DVD Vol.6:

  Interpret Titel Jahr Zeit
         
01 Anastacia I´m outta love 2012 04:12
02 Mick Hucknall That´s how strong my love is 2012! 03:56
03 Sinead O´Connor Nothing compares to you 2008 05:18
04 Cliff Richard We don´t talk anymore 2010 04:55
05 Joe Cocker You are so beautiful 1996! 03:00
06 Chrissie Hynde Brass in pocket 2000 03:05
07 Ike Turner Proud Mary 2006 06:25
08 Barry Hay (Golden Earring) When the lady smiles 2010 05:15
09 Naturally 7 While my guitar gently weeps 2012 04:53
10 Il Novecento Toccata & Fuge 2012 04:05
11 Igudesman & Joo Riverdance 2008 03:50
12 Il Novecento Romeo & Julia 2007 03:45
13 John Miles Angel 2012 05:05
14 Fine Fleur Rolling in the deep - Agnus dei 2011 03:39
15 Alison Moyet That ole devil called love 2011 03:32
16 James Blunt You’re beautiful 2011 03:45
17 Sinead O´Connor Troy 2008 06:50
18 Nile Rodgers & CHIC Le freak 2011 05:18
19 Seal Crazy 2011 06:42
20 Tears For Fears Shout 2006 06:33


Die Highlights: Anastacia, James Blunt, Seal, John Miles, Fine Fleur und die beiden Hymnen von Sinead O´Connor. Leider wurde das Battle zwischen Orchester Il Novecento und Naturally 7, wahrscheinlich aus rechtlichen Gründen, nicht berücksichtigt. Auch Mick Hucknall ist leider mit keinem Hit von Simply Red vertreten.

Weitere Kaufentscheidungen: Die Welthits von Cliff Richard, Joe Cocker, Nile Rodgers und Tears For Fears. Sogar der gefeierte Überraschungsgast Barry Hay in Antwerpen und Rotterdam 2010 ist mit seinem zweiten Werk `When the lady smiles´ dabei. Das Programm von Chrissie Hynde, Barry Hay, Coolio, Ike Turner und Kid Creole ist nun komplett auf den DVDs der Proms zu finden. Mission completed!

Nach den jahrelangen Bemühungen um die Rechte von Sinead O´Connor, ist es den Machern der DVD nun gelungen, gleich zwei Werke aus dem Jahr 2008 auf die DVD zu pressen. Das einzigartige `Troy´ ist eine seltene Perle der Musikgeschichte.

Interessant: Aus dem Jahr 2009 wurde kein weiterer Song veröffentlicht (z.B. Roxette). Auch wesentliche Künstler wie Donna Summer, David Garrett oder Mr. James Brown sind bisher nur einmal auf einer Proms DVD zu erleben. Aus den Jahren 1991 bis 2004 sind auf der 6. DVD nur noch zwei `Oldies´ (Joe Cocker, Chrissie Hynde) zu finden. Der Fokus liegt eindeutig auf die letzten 3 Konzertjahre. Ganze 12 Tracks stammen ausschließlich aus den Jahren nach 2010. Die sechste Ausgabe ist mit 94 Minuten die kürzeste Proms DVD überhaupt.

Leider fehlen weiterhin die ersehnten Songs von The Jacksons, John Fogerty, Grace Jones, Macy Gray, Robin Gibb oder auch Shaggy.

DVD Zusammenfassung Vol.1-6:

Berücksichtigte Jahre:

2012: 05
2011: 06
2010: 06
2009: 09
2008: 14
2007: 10
2006: 16
2005: 07
2004: 09
2003: 03
2002: 09
2001: 04
2000: 08
1999: 04
1998: 01
1997: 01
1996: 02
1995: 03
1994: 01
1993: 01
1992: 00
1991: 01

Wiederholungstäter auf DVD:

05 - John Miles
04 - Simple Minds
04 - Roger Hodgson
04 - Tears For Fears
04 - Chrissie Hynde
03 - Status Quo
03 - Joe Cocker
03 - Ike Turner

Längste DVD Werke:

10:50 - Roger Hodgson - Fools Overtuere (2004) - DVD 1
10:05 - Meat Loaf - Anything for love (2001) - DVD 1
09:50 - Manfred Mann & Chris Thompson - Mighty Queen (2005) - DVD 2
09:00 - Il Novecento - Diebische Elster (2004) - DVD 1
08:16 - John Miles & Sharon den Adel - Stairway to heaven (2009) - DVD 4

Kürzeste DVD Werke:

02:40 - Charlie Siem - Vivaldi ´Der Sommer´ (2010) - DVD 5
03:00 - Joe Cocker - You are so beautiful (1996) - DVD 6
03:05 - Chrissie Hynde - I go to sleep (2000) - DVD 4
03:05 - Chrissie Hynde - Brass in pocket (2000) - DVD 6
03:05 - Tears For Fears - Mad world (2008) - DVD 2

Noch nicht auf DVD:

2012 - The Jacksons
2010 - John Fogerty
2010 - Grace Jones
2008 - Robin Gibb (Bee Gees)
1995 - Andrea Boccelli
2004 - Cyndi Lauper
2004 - Shaggy
1993 - Sting







Mr. Music persönlich

Das große Interview mit John Miles

In der Rubrik Interviews haben wir nun unser Gespräch mit John Miles veröffentlicht. Lest über die Anfänge John Miles bei den Proms. Seine Meinungen zu Künstlern wie Christopher Cross, Jessie James, James Morrisson oder Stevie Wonder. Mr. Musik gibt Einblick in die Zusammenarbeit mit Künstlern wie Andrea Bocelli oder Mark King von Level 42 .

Zum Abschluss des Interviews hat er sich die Fanpage Wunschliste angeschaut. Auf der Liste stehen die Songs, welche Ihr gerne einmal live bei den Proms von ihm hören würdet (siehe Wunschliste). Was sagt er zu den Songs von David Bowie, Metallica oder Peter Gabriel. Kann er sich vorstellen, dieses Songs mit den Proms einmal aufzuführen? Viel Spaß beim Lesen!

Lest nun das Interview:


Proms RSS Reader

Night of the Proms gewinnt EMMY Award in den USA

Samstag Nacht fand im Convention Center in Kansas City die 38. jährliche Verleihung des EMMY® Award statt. Unter den Gewinnern befand sich auch die Night of the Proms, die die goldene Statue in der Kategorie “Kunst/Entertainment Programm/Special” mit nach Hause nehmen durfte. Die Mid-America EMMY® Awards Gala ist ein von der National Academy of Television […]

Zucchero

Zucchero, der in Deutschland 1991 mit ?Senza una Donna? im Duett mit Paul Young den Durchbruch schaffte, ist der erfolgreichste italienische Künstler weltweit und hat in seiner Karriere weit mehr als 30 Millionen Alben verkauft. Seine musikalische Reputation sorgt dafür, dass es kaum noch namhafte Künstler gibt, die noch nicht mit ihm zusammen auf einer […]

Katie Melua

Katie Meluas Welthit “Nine Million Bicycles” beförderte die Britin 2004 prompt in den Pophimmel. Die Erfolgsgeschichte der in Georgien geborenen Sängerin begann 2003 mit der Veröffentlichung ihrer Debütsingle “The Closest Thing to Crazy”, die auf Anhieb Platz zehn der Charts erreichte. Mit über 11 Millionen verkauften Tonträgern gehört Katie Melua zu den erfolgreichsten britischen Sängerinnen des […]

Marlon Roudette

Der Londoner Künstler und Ex-Frontmann des Nummer Eins-Duos Mattafix – Marlon Roudette – hat gleich mit der ersten Solo-Single ?New Age? bewiesen, dass er auch auf Solo-Pfaden ein feines Gespür und sicheres Händchen für Songs hat, die unter die Haut gehen. Der von Guy Chambers co-komponierte Smash-Hit ?New Age? schaffte 2011 den Direkteinstieg in die […]

Madeline Juno

Am 14. September 2013 stellte Madeline Juno auf YouTube ihre erste Single ?Error? vor, die innerhalb von drei Monaten über eine Million Zuschauer fand. Blutjung und doch musikalisch längst kein unbeschriebenes Blatt mehr. Die siebzehnjährige Madeline Juno schickt sich an, die glaubwürdige Stimme einer neuen Generation zu werden. Über vier Jahre bastelte die Singer/Songwriterin an […]

Ksenija Sidorova

  Mit Ksenija Sidorova präsentiert die Night of the Proms eine außergewöhnliche Klassiksolistin am Akkordeon, einem für die Klassik eher außergewöhnlichen Instrument. In Soli und zusammen mit den anderen Künstlern ist sie die Klassik-Botschafterin der Night of the Proms 2014.

Der Clip zur Tour

//www.youtube.com/watch?v=Y0kVEWXcVBA

Programm komplett: italienischer Weltstar trifft britisches Stimmwunder

2014 sind dabei: Zucchero, Katie Melua, Marlon Roudette, Madeline Juno, Ksenija Sidorova und John Miles In diesem Jahr laden wir Sie zu einem außergewöhnlichen Mix exzellenter Musikstars ein. Neben dem italienischen Superstar Zucchero präsentieren auch das britische Stimmwunder Katie Melua, Marlon Roudette und Madeline Juno ihre größten Hits in neuem sinfonischem Gewand. Zusammen mit dem 75-köpfigen […]

Erfolgreiche USA Tour beendet

Nach vier Shows in den Vereinigten Staaten mit einer unglaublich positiven Publikums- und Medienresonanz ist der Tournee-Tross wieder in good old europe zurück. Wir freuen uns sehr, dass unsere europäischen Fans die US-Tour so tatkräftig unterstützt haben und hoffen, dass wir Euch alle auf der Tour 2014 begrüßen dürfen!

Werden Sie Proms-Botschafter!

Sie haben im Juni noch nichts vor? Lust auf eine spektakuläre Konzert-Reise mit uns in die Staaten? Dann werden Sie jetzt Botschafter der Night of the Proms und gewinnen Sie Tickets inklusive Flug und Hotel für die ersten Shows der “Proms”-Premiere in den USA! Einfach mitmachen und auf www.ilovenotp.com ein Profil anlegen, anderen Menschen von […]

Proms aktuell